Während und vor allem nach der Künstler Korridor-Zeit widmete sich Gabi Münger (GaMü) vermehrt dem eigenen künstlerischen Schaffen. Mit ihren "Objet trouveés" verblüffte sie selbst Kunstkenner was in einschlägigen Künstlerzeitschriften zu lesen war. Selbst Publikumszeitschriften wie Schweizer Illustrierte, Freundin und Zeitungen wie Zürcher Oberländer, Zürichsee-Zeitung, Glattaler oder Radio Zürisee berichteten gern und oft.
Die 3-dimensionalen Kreationen kamen dann auch im Eventbereich zum Einsatz. Sei es für einen internationalen Kongress einer weltweit tätigen Unternehmung, dem Sommernachtsball einer BigBand usw.
Das künstlerische Handwerk will gelernt werden. Hier an der Druckerpresse lernt GaMü bei Bruno Leber (Bruder vom Künstler Paul Leber) den Kupferdruck bzw. die Radierung. Später werden die Blätter noch handkoloriert. Es entstanden 3 Sujets à je 15 Exemplaren. Die Kupferplatten wurden nach dem Auflagendruck vernichtet (so machten es auch die alten bekannten Radierer).